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08.01.2021

Standortbestimmung des BRAK-Ausschusses Steuerrecht zur Gefahr der Gewerblichkeit für Kanzleien

Stand: Dezember 2020

Der Ausschuss Steuerrecht der BRAK hat einen Beitrag mit dem Titel „Gefahr der Gewerblichkeit für Kanzleien – Abfärberegelung des § 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG" – Standortbestimmung des Ausschusses Steuerrecht (Stand: Dezember 2020) veröffentlicht.


Der Beitrag gliedert sich in Ausführungen zur Gefahr der Gewerblichkeit

• durch eine eigene Tätigkeit des Rechtsanwalts,

• durch die Organisation innerhalb der Kanzlei, (u. a. durch anwaltlich nicht mehr tätige Partner, durch ausschließlich akquisitorisch tätige Partner, durch die Einbindung Dritter in die eigene Leistungserbringung des Anwalts und durch die Beschäftigung angestellter Rechtsanwälte. Letzteres ist sicherlich der am häufigsten vorkommende Fall, der zu einer Gewerblichkeit der Kanzleieinkünfte führen kann) und

•durch Beteiligungen.


Anhand von sieben Beispielen wird die Thematik anschaulich dargestellt und acht Praxistipps zeigen Wege für Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte auf, um eine Gewerblichkeit zu vermeiden. Die Standortbestimmung des Ausschusses schließt mit einem berufspolitischen Ausblick. Der aktualisierte Beitrag enthält einige Klarstellungen, u.a. im Teil zur „Gewerblichkeit durch eigene Tätigkeit" hinsichtlich der Hausverwaltung (Beispiel 2) und der Insolvenzverwaltung (Beispiel 4) sowie im Teil zur „Gewerblichkeit durch Beteiligung" hinsichtlich der Mehrstöckigkeit (Beispiel 7). Zudem ist eine aktuelle BFH-Entscheidung ergänzt worden. Schließlich sind eine Liste der zitierten Entscheidungen mit Fundstellen und soweit möglich Verlinkungen hinzugefügt worden.

 

Zum Beitrag des Ausschusses Steuerrecht auf der Internetseite der BRAK