Meldungen

Verstoß gegen § 31a Abs. 6 BRAO: Verweis und Geldbuße von 3.000,- € nach Nichtbeachtung des beA

Das Anwaltsgericht für den Bezirk der Rechtsanwaltskammer Nürnberg hat mit Urteil vom 31.01.2020 (AnwG I – 19/19) einen Rechtsanwalt zu einem Verweis und einer Geldbuße in Höhe von 3.000,- € verurteilt, der die Erstregistrierung an seinem beA nicht vorgenommen hatte und daher auf Zustellungen unter Rechtsanwälten nicht reagieren und das elektronische Empfangsbekenntnis nicht abgeben konnte. Das Anwaltsgericht stellte fest, dass seit dem 01.01.2018, spätestens aber sei dem 03.09.2018 alle zugelassenen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte dazu verpflichtet seien, sich Zugang zu dem von der RAK empfangsbereit eingerichteten jeweiligen elektronischen Postfach zu verschaffen. Die Nichtbeachtung des beA durch den Rechtsanwalt habe zu einer erheblichen Gefährdung der Mandanten geführt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

 

Konjunkturumfrage Sommer 2020 des Bundesverbandes der Freien Berufe

Das Institut für Freie Berufe (IFB) führt für den Bundesverband der Freien Berufe (BFB) die Erhebung zur aktuellen Situation der Freien Berufen für den Sommer 2020 durch. Die generierten Daten tragen zur politischen Arbeit des BFB bei und sorgen dafür, dass die Anliegen der Freien Berufe auch in aktuell schwierigen Zeiten im politischen Diskurs Gehör finden. Die Ergebnisse der Konjunkturumfrage Winter 2019 hat der BfB in einer Pressemitteilung vom 30.12.2019 zusammengefasst.

Die Beantwortungsdauer beträgt nach Angaben des BFB etwa 10 Minuten. Die Datenerhebung erfolgt anonym, E-Mail- und IP-Adresse werden nicht protokolliert. Alle erfragten Daten werden streng vertraulich behandelt, nicht an Dritte weitergegeben und entsprechend den Datenschutzbestimmungen der Bundesrepublik Deutschland vor dem Zugriff Unbefugter gesichert. Die Befragungsergebnisse werden ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke verwendet und nicht für einzelne Personen oder Einrichtungen, sondern nur für Gruppen (z.B. Berufsgruppen) berichtet.Die Umfrage läuft bis zum 10. Mai 2020.

Zur Konjunkturumfrage Sommer 2020


BRAK-Mitteilungen und BRAK-Magazin in Kürze ganz ohne Papier!

Die BRAK beschreitet mit ihren Zeitschriften neue Wege: BRAK-Mitteilugen und BRAK-Magazin sollen künftig ausschließlich digital erscheinen. Die Links zu den digitalen Versionen erhalten Leserinnen und Leser über ihr besonderes elektronisches Anwaltspostfach bzw. per E-Mail. Zu einem späteren Zeitpunkt werden die Hefte zusätzlich in einer App angeboten. Beides wird deutlich komfortabler nutzbar sein als die bereits jetzt zur Verfügung stehenden PDF-Ausgaben sämtlicher Hefte. Die Umstellung erfolgt nach derzeitiger Planung zum zweiten Halbjahr 2020. Voraussichtlich ab dem Heft 4/2020 wird es also die BRAK-Mitteilungen und das BRAK-Magazin komplett digital geben. Mehr Informationen zum künftigen Bezug in den BRAK-Mitteilungen 2/2020, S. 62.

Kammerton 04-2020